Bildungstrieb: Zur Karriere eines Konzepts zwischen 1780 und 1830

By: Egbert Witte

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Book Condition: New


Heute dominieren vereinseitigende Selbstbeschreibungen des Menschen, die ihn gentechnologisch, radikalkonstruktivistisch oder hirnphysiologisch auf sein biologisches Substrat reduzieren. Die Polyphonie, die man noch um 1800 in der Beschreibung des Menschen als das Zugleich von Krper und Geist hren konnte, weicht einer Einstimmig- und Einsinnigkeit kraft einer nur noch naturwissenschaftlichen Selbstthematisierung. Hieran ist zu erinnern, wenn man fr die Zeit um 1800 festhlt, dass sich die Denker zwar um solch disziplinre Grenzen zwischen Naturgeschichte, Philosophie und Literatur nicht kmmerten, aber gerade dadurch der Vielstimmigkeit einen Raum erffneten. Die Verwendung des Bildungstriebes in unterschiedlichen Zusammenhngen ist hierfr ein beredtes Zeugnis. Die vorliegende Arbeit zum Bildungstrieb will und kann bisherige Rekonstruktionen des Bildungsbegriffs keineswegs ersetzen, sondern bestenfalls ergnzen. Damit aber werden im Bildungstrieb Wurzeln des Bildungsbegriffs wieder in Erinnerung gerufen, die jenseits einer rein kognitiven, mentalen, subjektivistischen Zurichtung von Bildung liegen. Printed Pages: 144

Title: Bildungstrieb: Zur Karriere eines Konzepts zwischen 1780 und 1830

Author Name: Egbert Witte

Categories: Philosophy,

Publisher: Olms Verlag: 2019

ISBN: 348715787X

ISBN 13: 9783487157870

Binding: Softcover

Book Condition: New

Seller ID: 1203857

Keywords: Bildungstrieb: Zur Karriere eines Konzepts zwischen 1780 und 1830 Egbert Witte